wie pissende hunde
entscheidungen sind immer kompromisse. man wählt zwischen a und b, zwischen hui und hot, und auf einer von den verzichtet man. dafür hat man das andere, klar.
aber ist jede entscheidung wirklich notwendig? macht man nicht zu oft von sein selbstbestimmungsrecht gebrauch? warum müssen wir ständig entscheidungen treffen? warum stellen wir ständig fragen?
ich entferne mich davon. ich mache da nicht mit! der einziger der mich vor einer wahl stellen kann, das bin ich. und ich entscheide zuerst ob ich mich überhaupt entscheiden muß oder nicht!
wieder mal hat jemand was entschieden. diese entscheidung hat wirkung auf andere. diese konnen nur damit leben, sie müssen damit leben. aber die entscheidung ist gefällt, die konsequenzen sind sichtbar. ob jemand daraus ein vorteil erzielt, sei dahin gestellt. meiner meinung nach, bringt nix. außer nachteile, in dem fall, für alle. dann frage ich mich obs notwendig war, sich zu entscheiden. meine antwort: NEIN!
wir sind doch keine politiker, die nicht wahrgenommen werden wenn sie nix bewegen. unser glück hängt nicht davon ab, wieviele entscheidungen unsere unterschrift tragen. vielmehr von der frage ob wirs richtig entschieden haben, als wirs müßten. nicht als wirs dürften!
dieser drang, die eigene note in alles hinein zu injizieren, das ist eher typisch für hunde. diese vierbeiner sind die jenigen die aus jede blume (woldüftende oder nicht) ein nach pisse stinkenden strauch machen müssen.
“if it isn’t broken, don’t try to fix it”
aber das was wir können, und viel zu selten verwenden, ist die fähigkeit das was wir verbockt haben, wieder grade zu richten. keine entscheidung ist endgültig. zurück zu gehen und eine falsche (oder unnötigerweise getroffene) entscheidung zu annulieren, ist auch eine gabe.
little Joe