rien ne va plus

“zersäg den ast auf dem du sitz, spring ab, fäng an zu laufen…”

der kreis schließt sich.

“rolling stone” nach “bobby mc gee”, nach dem spiel ist vor dem spiel… umschwung macht sich in mir breit, füllt mich aus…

bin unter den gärtner gelandet. hab mein feld schon gesehen. unter den trockenem gras, verbrannt durch dürre und frost, zwischen gestein und alte wurzeln, ist noch genug saftige muttererde.

werd was schönes, was blühendes aussähen. die schwäbische dornenrose, nicht mit der gemeine rose zu verwechseln, hats mir besonders angetan.

hab noch nicht alle steine weggeräumt. bin auch noch gar nicht fertig. manch einer soll aber stehen bleiben. den möcht ich mir weiterhin anschauen, mich daran erinnern. aber um sie herum, da solls blühen.

hab schiß. gewagt ist die sache schon. muß mich schon darauf einstellen, täglich danach zu schauen. pflegen, stützen, giessen, beschneiden, vor schädlinge schützen… aber gleichzeitig vor soviel umsorge, ihr nicht die sonne verdecken. sie soll ja blühen, nicht ersticken.

nu muß ich erstmal anfangen, mich vom rest zu befreien. habs schon mal gemacht, lange her. wenn ich ehrlich bin, weiß ich nicht mehr so genau wie es geht. egal. der weg ist eh da wo man lang gegangen ist, laut definition.

der nächster schritt ist geklaut. entmaterialisierung. man sollte nur soviel mitnehmen wie man tragen kann. und unterwegs sollte man auch sammeln können…

aber eine sache kommt mit sicherheit mit. kleiner tip: “wenns nicht rockt, isses fürn arsch!”
little Joe

veröffentlicht am 22. Oktober 2007 unter dünnpfiff / thin whistle

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