play a game
daß nicht alles für teueres geld gekauft werden muß, ist bekanntlich einer meiner leitsätze. daß man selten genau das zu kaufen angeboten bekommt was man braucht, ist auch allgemein bekannt. hier das neueste.
aus der “not” heraus, weil wir in familie was zusammen spielen wollten und nichts dergleichen zur hand lag, hab ich wieder improvisiert. ein blatt papier, buntstifte und ein bißchen mühe, und wir haben losgelegt. natürlich war ein würfel vorhanden, sowie irgendwas was man als spielsteine verwenden kann.
die beglückende erfahrung daß man sich von bildschirm- oder bateriebedingte beschäftigungen entfernen kann, daß man im 21. jahrhundert spaß am brettspiele haben kann, daß man die zeit mit seine mitbewohner auf eine derart menschlische weise verbringen kann, macht mir hoffnung.
schön ist es nicht nur das spielen an sich, sondern auch die gestaltung. das überlegen wie man das spiel interessanter machen kann, wie man hindernissen einbaut, wie man es gestaltet daß es schön aussieht.

probiert es mal aus, ihr da draußen, zwischen abendbrot und zähneputzen. gönnt euch gemeinsam ein paar minuten. da geht der tag viel schöner zuende.
little Joe