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sie machen “biermusik”
zugegeben, als ich Jugendtanzformation “Handgezapft” im monatsprogramm vom g100 las… war der abend für mich sofort geplant, logischerweise woanders. (wer sich diese bezeichnung ausgedacht, naja…)
widerwillig bin ich jedoch auf der seite der band, nur um sicher zu sein daß ich mit mein erster eindruck richtig lag, also “nix für mich”.
da stand was von “acoustic-rock vom feinstem”, dann eine irre aufzählung von instrumenten, und der für mich beglückender statement: wir hassen Midis und anderes Halbplaybackzeugs. da mußte ich dann doch hin, ist klar!
ganz ehrlich, eine der besten live-bands die ich jemals gehört habe. alles handgemacht, ohne technischen schnickschnack, mit viel musikalischen können, rund und vollendet. sauber arrangiert, mehrstimmig, mit staunefekt garantiert. eine band die alles ausnutzt was sie hat, von stimmen bis zur beherrschung der instrumente. da fehlt nix!!!
vom kaliber kannte ich bisher nur holler und wendel (übrigens am 2.12 da zu sehen). die meisten bands lassen die finger von sachen wie CSN, zurecht. aber diese jungs habens drauf, und sie haben davor keine angst, auf der bühne zu zeigen daß sie ihre hausaufgaben gemacht haben.
für mich persönlich brachte der abend auch ein großen schritt in punkto selbsterkennung. jetzt weiß ich daß ich auf was stehe daß ich vorher nicht mal wußte daß es gibt: biermusik
nr. 11
wieder gibt es was zu “feiern”: die nummer 11.
vermehrt häufen sich die prognosen über die bevorstehende magische zeit, heute, den elften november.
dies nehme ich zum anlaß, die vorteile der genauigkeit auf meine ganz persönliche weise zu erörtern. für ziemlich lockere leute (wie meine wenigkeit) ist es ein tag. für die abergläubigen unter den lockeren, ist es ein besonderer tag. wird man da akribischer, ist es dann nur die elfte stunde was besonderes. bei zunehmende kleinkariertheit schrümpft die besonderheit auf die absurde winzigkeit von eine einzige sekunde.
dieser tag/augenblick soll besonders gut geeignet dafür sein, großes zu bewerkstelligen. man beachte daß dieser zeitpunkt durch die winterzeit und die jeweilige zeitzone gut vorbereitet sein muß. man soll dabei auch nicht vergessen, wozu man es nutzen will. verpaßt man es (oder erlidigt den vorhaben nicht schnell genug), stehen zwangsläufig entweder eine schnelle reise in die nächste zeitzone, oder eine etwas längere wartezeit an. der nächste elfter november in diese größe kommt bekanntlich erst in hundert jahren. fährt man ein bißchen nach osten, dann eine stunde früher. muß jeder wissen, wie eilig er es hat.
die begründung liegt offensichtlich an der elfte karte des tarot-decks. hier trägt die mal mehr mal weniger aufwendig gestaltete karte den namen die kraft.
ich rate dringend, diesen tag zu nutzen und sich nicht lumpen zu lassen. wer auf dem zwölfen dezember nächsten jahres wartet, der soll lieber im besagten tarot nachschauen was da kommt. ist nur eine empfehlung von mir. zwölf ist nicht immer besser als elf!
gut eigentlich daß es keine 13 monate gibt. jahre hätten wir, tage auch, stunden und minuten… aber man kann nicht alles haben. daher muß jeder ein neuanfang dort ansetzen wo er selber sagt daß es richtig ist. immerhin, besser als nix. eine ganze sache dürfen wir ohne die allmächtige okulte kräfte bestimmen.
übrigens, die elf ist eine primzahl, die chinesen legen wert auf die neun, und mittag ist weiterhin um zwölf. eine e-gitarre hat sechs saiten, nach ein bier sollte man nicht mehr fahren, und zigaretten gibts erst ab achtzehn.
worte
worte sind inzwischen weitaus mehr als ein werkzeug für kommunikation. sie sind zeitvertreib, mittel gegen langeweile, oder gegen die für mich immer noch so wertvolle stille.
worte müssen nicht mehr wahr sein, schön auch nicht. sie sind so unwichtig daß man sie sich oft nicht mal merken soll oder muß. weder der der sie losläßt wird sich an sie erinnern, noch vom anderen erwarten daß er dies tut.
wie beim pinkeln im stehen, redet man weil man es kann. gern viel, egal wie lang der tag ist.
als zeitvertreib dienen am besten die schönen. die sind bekanntlich selten wahr aber genau die hört man gern. da wären wir bei der botschaft angelangt.
die botschaft - der grundsatz daß man etwas mitzuteilen hat das bei dem anderen ankommen soll… die nächste baustelle. die durchdachte aussage ist vom aussterben bedroht. nicht mal schriftlich macht man davor halt. das berühmte “geschwätz von gestern”.
was zu sagen und es zu meinen, mit taten sein wort zu unterstützen ist out. sich sein eigenes gelabber zu merken - bedeutungslos. zuhören - degenerativ vom aussterben bedrohte fähigkeit.
kaum einer hört zu. nicht mal der der grad redet. bei jedem endenden absatz wird der immer leistungsschwächer werdend zwischenspeicher freigegeben. haupsache lächeln.
ich bin für die einführung der schweigezeit.
reaktiviert die denkdrüse! schult eure aufmerksamkeit! augen auf, welt! früher war alles besser, ja. fragt sich jemand warum?
line dance
i was in a typical german american bar. i mean, it looks the way the german think it should look like if it was at the other side of the lake. boots and cowboy-hats on the walls, wood hiding every wall, and ONLY very loud country-music.
it worked. i went inside and i felt like just landed in a foreign planet. a planet where people don’t have so good ears. but i was the intruder, so it’s ok. they feel good like this.
steffi and the (most of the) big-beat-boys were playing, that’s why i was there. thank god, ’cause a whole long evening only with extreme loud country… i would need new ears after that.
anyway… i tryed to survive the gig-breaks learning something i’m not sure i’ll ever need: line dance. i hope not…
i’m not sure about the right order ’cause it was not easy to pay attention under the circumstances. even if it’s not right, i like the graphics. will someone try it and tell me if it works?

a seagull flew
sometimes it’s funny to remember the first songs i learned. most of them are also the first i learned to play on my guitar. three major chords…
the seagull, the seagull song and the guitar are still a part of me, even if in a different way than some decades ago. amazing!!!
i could write a book about this wounderfull weekend. salted water, good music, great people around, inputs… sun, waves and rain… old and fast forgotten thaugts… and all this around a mind picture i almost tatoowed on my skin for many years: a compass needle.
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big-beat-boys-and-girls
es war ein toller abend im g100. ehrliche live-mucke im gewohnten styl der big-beat-boys.
Steffi in höchstform, Lutz und Andy bissen sich (wörtlich) an ihre bretter, und das beste sollte noch kommen.
highlight war der spontaner jam-auftritt von Shima und Dee die die kirsche auf dem sahnehäubchen obendrauf gesetzt haben.
selten war es so schwer, fotos zu machen. tobenden gastraum, fesselnden klang und die ständige (schwere) entscheidung, wem ich die linse zuwende…
carving in soap
i just (re)found this wounderfull material. it’s cheap, ecological and easy to carv. no dust, no tired hands, and even soft skin at the end.
no need special tools. a small kitchen knife is enough. don’t even need to be sharp. and some tissue to polish. the rest is the wide wing of your imagination!
i usually take a cake of curd soap. it’s easyer to work with because it’s not so hard and it doesn’t smell so much.
the hardest part is… after carving something nice, to look at it as a cake of soap and to use it.
kite-buggy III
i’ll stop working on it now. i think it could work like this. it has a good suspension, it’s comfortable, it’s as light as i can do and it looks great.
now i’ll sew the tractor-kite and hope for wind.
by the way… i need a new computer-chair!
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gilmour-project II
für die freunde von gute live-mucke unter euch, hier ein ganz besonderer tipp: Tribute to David Gilmour - Voice & Guitar of Pink Floyd.
club charlotte, 4. november, 20.00 uhr
ich war beim début dabei und war von den socken! hardy krischowski an der gitarre, dee lenz am bass, micha langenohl an den tasten und bodo splisteser am schlagzeug.
jetzt soll mir niemand hinterher erzählen, ich hätt nicht bescheid gesagt!
culture in der anglerklause
wäre nicht meine lieblingsband gewesen, hätt ich die anglerklause nie kennengelernt. liegt nicht aufm weg irgendwohin, die straße endet dort, man kann fast davor stehen und das lokal nicht wahrnehmen. (nach links schauen hilft!)
toller abend, toller open-air, tolle location um culture & shima zu erleben!
da kocht der chef selber, live, und das schmeckt man! optisch liebevoll angerichtete teller, super angenehme bedienung, und das gefühl von urlaub am see.
die besonderheit ist aber die anbindung auch von der wasserseite. irgendwann lass ich mich mit ‘n kahn hinschippern, ganz ohne auto! definitiv ein geheimtipp!