öttinger? baah!

als erstes, muß ich loswerden daß zwergenbräu mir viel besser schmeckt als öttinger. das zeug aus der blauen kiste schmeckt echt nach wieviel es kostet. da leg ich gern ein ganzen cent mehr drauf und hole mir beim nächtem mal wieder was aus der grünen.

es war ein harter aber genauso erfolgreicher tag. bin viel gelaufen. leider nur zwischen hui und hott, ohne mir groß die wege anzuschauen. es hat sich aber am ende des tages bezahlt gemacht.

das vorhaben ist wie ‘ne halskette. an ein ende hab ich angefang, da wo die hälfte vom verschluß ist. die andere hälfte ist das ziel. nur liegen unzählige glieder dazwischen die, in festgelegte reihenfolge, aufzuarbeiten gilt. und heute fühle ich mich ob ich grad übers größte glied (da wo der klunker hängt) drüber weg wär. ab jetzt gehts wieder nach oben.

hab mir gestern die haare schneiden lassen. sahen schon unmöglich aus, also maschienchen her. sechs euro hat mir der spaß gekostet. taschentücher wegen der erkältung hinterher noch nicht mitgezählt. egal. schönheit hat sein preis.

und weil ich mich heut für meine sonderbare leistungen belohnen mußte, hab ich mir was gegönnt. nein, ich meine nicht das öttinger. das öttinger gehört zu meine ethnologische studie, also zum versuch mich unter den einheimischen zu mischen. man muß einer von ihnen werden um sie zu verstehen.

als erstes, hab ich mir ‘ne große tasse geleistet. da paßt locker meine standartmäßige kaffeemenge, und nicht nur ein bruchteil davon wie in den anderen die ich hier zwischen noch fremdwirkende wände finde. ich schätze mal daß 0,3 liter locker platz haben, also mit 2 davon bin ich erstmal gefrühstückt.

dann noch was ganz tolles: ein elektrischer löffel. normalos schäumen damit ihr latte auf. ich rühre den zucker um. ist meins, ich kann damit machen was ich will. so.

als nächstes, hab ich mir ‘n kissen gegönnt. als alter mann, kann ich nicht mehr so einfach sitzen, ohne was an den nieren. ich werd krum und der buckel meldet sich auch ohne daß ich mir irgendwelche schuld bewußt bin, also her mitm weichen kissen.

und weil ich grad dabei war, hab ich noch ‘n zweiten kissen gekauft, einfach so. ein kissen mit pünktchen à la “omas-sommerkleidchen-als-sie-noch-sowas-trug”. toll. damit hatt ich insgesamt vier ganze euros sinnlos verballert und war glücklich.

nu isses wieder zeit, die heia zu begrüßen. nachts bin ich heut (inzwischen gestern) raus und nachts bin ich wieder rein. hab den tag nebenbei mitgekriegt aber was besonders hab ich auch nicht verpaßt. grau und regnerisch, wie gehabt. langsam nervts.

morgen geht die kette weiter. dank vorabtasten, behaupte ich einschätzen zu können was kommt. wird schon. die laune scheint vom streß nicht soviel abzukriegen.

man 70.

veröffentlicht am 6. März 2009 unter diary

Einen Kommentar schreiben