liebe käthe, meine liebe käthe…

ich zeichne wieder, so langsam. möchte versuchen noch dieses jaht eine kleine ausstellung irgendwie hinzukriegen. es wird mir noch die eine oder andere mahlzeit kosten, statt sie mir wohlgedeckter zu ermöglichen, aber so ist das leben. zur vernissage hab ich mir zumindest meine eigene bambule ein abend lang verdient. muß noch ein paar lokale anfragen und es wird schwer, aber ich versuche es trotzdem. hab eh nix besseres zu tun.

aber wenn ichs mir aussuchen könnte, liebe käthe, da würd ich die sache so gern richtig “anders” machen… da würd ich so gern ‘n paar leute dazu engagieren um das ding einzurahmen, um es schön zu machen… ich würds gern draußen machen, die bilder an bäume aufhängen… die sonne untergehen sehen und fackeln aufstellen… ein kleiner pudding mitm barhocker, mit kleine flammchen unten… die leute mitm schönes glas (mit kirsche und schirmchen) begrüßen… über die sträuche die geschneiderte sachen hinlegen, so daß sich keiner scheut sie anzufassen… die klare und ergreifende stimme von katja kessler fühlt den nachthimmel mit sanften klänge… dazu kommt eklis abuk und liest ihre kurzgeschichten… und ich, barfuß, mit ‘ne cuba libre ina hand… zwischen den bilder hängen obstschalen… kokosfaserschalen!!!… und eine tänzerin, im engem platingrauen lackanzug… ravel, bolero… und sie tanzt, sanft… und ein feuerchen in alte trappeur-manier… würstchen am stöckchen für die kleenen… bumerangs schneiden den nachhimmel mit ihrem schweif… die zoffvoices… *seufz*

sei lieb gegrüßt.
little joe

veröffentlicht am 18. September 2008 unter privat letters, werkstatt, dünnpfiff / thin whistle

Eine Reaktion zu “liebe käthe, meine liebe käthe…”

  1. Käthe

    Joe, mein lieber Joe.
    Was bleibt mir nunmehr anderes, als zurückzuseufen….

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