Blog

Archiv der Kategorie music

heute in der wuhlheide

zugegeben, da muß es schon einen seeehr guten grund dafür geben daß ich mir ronan keating, juli, aura dione, christina stürmer und edita (who the f…???) antue. den gab es. ich war da.

eines ist sicher: nicht meine (musikalische) liga!

dennoch: gut zu sehen wie verschidene künstler (und leider auch weniger begabte aber umso mehr von sich überzeugte singwollenden menschen) in direktvergleich arbeiten.

witziges: eine falsch eingestellte oder einfach nur schlecht bediente nebelmaschine die die ganze bühne unter eine wolke setzte wurde nur im letztem akt vermißt. ansonsten war sie dabei, und wie!!!

licht war da zu genüge, wurde aber auch nur im letztem akt anständig bedient. alle andere künstler begnügten sich mit entweder rot oder blau. dafür aber im wechsel. bühne ganz rot, bühne ganz blau, blau mit pointer, rot mit pointer, oder ohne pointer. miserable leistung, die zweite, der technik.

highlight waren die umbauphasen wo sich lokale radiomoderatoren um die laune des publikums gekümmert haben. goldwert sowas!

von den künstler… christina stürmer zieht ihr ding durch, vermittelt mir das gefühl daß alles einstudiert ist, kann eine große bühne nicht ausnutzen und hört sich besser an gut abgemischt von der cd als live.

aura dione ist auch so ein fall wie christina stürmer. hat sich aber zumindest mit ihren outfit genug mühe gegeben. die fotos sind ok. leider ist eine sammlung von keyboards (zugeballert mit samples) keine band, auch nicht wenn ein gutgemeiner begleitgitarrist und backgrounder noch dazu auf der bühne steht.für mich wars halb-karaoke, nur gut für die weihnachtsfeier.

dann edita. got oh got oh got… wer ist das und was macht sie da??? ein getanze von männliche go-go’s die den ganzen auftritt lang hopsten, eine frau vorne die ständig vom playback gerettet wurde, unverständliche nervige rumgemummle am mikro, high-heels indem sie ersichtlich nicht laufen kann, miserabel abgemischtem ton, unvorteihaftem outfit… aber star-allüren.

juli. bodenständige junge leute die zurecht gefeiert wurden. haben dem volk ihre hit gegeben und das publikum war glücklich. kein großer schnickschnack, auch vollkommen verloren auf der große bühne, aber von der performance her eine anständige leistung.

ronan keating als letzter. endlich mit ein mann am lichpult! ein künstler der die ganze bühne ausnutzt, der kilometer hin-und-her läuft um die leute bei sich zu haben, auch die die nicht genau vor der bühne stehen. er paßt seine performance an den titeln an. jemand der “echt” wirkt. der ein fenomenalen background mit auf der bühne hat. ronan keating hat als einzige für mich seine hausaufgaben gemacht. chapeau!

zum schluß gabs noch ein knackigen feuerwerk. damit schickte man die leute heim. die idee ist toll. das muß ich mir merken.

auch wenn es definitiv nicht meine mucke war, die lokation wird mich wieder sehen. bis dahin werd ich bestimmt verdrängt haben daß mir dort ein becher mit cola dreieinnhalb euro kostet.
aufm foto (irgendwo aufm steg): ronan keating

100_3236a.JPG

veröffentlicht am 14. August 2011 unter music, flying outside

8 Kommentare »

we are the champi(gn)ons!

lots of good good music yesterday in potsdam! lots of people outside to see culture & shima and the big beat boys & steffi ringel. people that are not affraid of geting wet, musicians that are professional enough to play under any weather. chapeau!

100_2676a.JPG

veröffentlicht am 31. Juli 2011 unter music, flying outside

0 Kommentare »

gilmour-project

wers gestern verpaßt hat, der hats wirklich was verpaßt!!! mucke vom feinsten!!!

on stage: micha (culture&shima), bodo, hardy und dee (campaigner)

img_1397a1a.JPG

 ich steh auf musiker die ihre hausaufgaben gewissenhaft machen!!!

veröffentlicht am 14. Mai 2011 unter music, flying outside

3 Kommentare »

familie adler im g100

boah, war das wieder ‘n samstagabend…

zumindest die band (die vermutlich “play” heißt und als erkennungsmerkmal ein dreieck hat) war geil. bis auf ein leichten “stotter” und ein verpaßten einsatz,  durchweg geil gespielt.

da bleibt für mich nur eine frage offen: warum dürfen die ines und ihre tochter einen ganzen abend lang karaoke machen und wir nicht???

veröffentlicht am 21. März 2011 unter music, flying outside

1 Kommentar »

sander van flint

war schon was anderes, gestern im g100. die sander van flint band.

ein frontman (und namensgeber) der sich notengenau harmonien und solos eingeprägt hat, sie aber leider mathematisch und ohne jegliche dynamik spielte. schlagzeug grundsätzlich dabei, egal wie nötig, jedoch aus der konserve. dem bass geschied das selbe wie dem schlagzeug, was mich an meine damalige metronombehafteten klavierstunden erinnerte.

weiter hinten, fast im hintergrund, eine geige die für mein geschmack viel zu kurz kam. leider kommt nicht in jeden titel ein geigenpart vor, und arrangieren scheint da ein frendwort zu sein. schade.

dann an den tasten der einziger highlight. flinke finger, dynamik, flow. dies hat aber nicht für mehr gereicht als mich zwischendurch doch staunend hinschauen zu lassen. gerettet hat die klavierdame die mucke nicht.

klar ist es schwierig, als trio alles zu machen. aber one-man-bands schaffen es auch, auf samples zu verzichten und eine gute leistung abzuliefern. zu dritt und mit insgesamt 8 (acht!!!) live-spielbare instrumente dabei, hätt ich echt mehr erwartet.

résuméé: samples haben live nix zu suchen. midis sind gezielt zu verwenden und nicht um dem keyboard den trompetensolo zu überlassen. musik ist mehr als die richtigen noten nach metronom zu widergeben. und (at last but not least) da wäre noch die bühnenpräsenz, aber macht mal den rest zuerst!

hier das foto

100_8376a.JPG

veröffentlicht am 26. Februar 2011 unter music, flying outside

0 Kommentare »

steffi ringel & the big beat boys

geile mucke, geiler abend! und ich will ein plakat haben!!!

100_8180b.JPG

veröffentlicht am 14. Februar 2011 unter music, flying outside

0 Kommentare »

töne ausm weißen blechkasten

ist schon toll, diese pralinenkastenähnliche haltung, jeden tag aufs neue, beim drehen an dieses stückchen glänzendem metal mit ‘nen loch. und noch schöner wirds wenn im blechkasten nicht nur die genauso weiße und öde innegestaltung wie am vortag zu betrachten ist.

so ging es mir gestern. nach dem klimpern auf der suche nach dem richtigen blechteil, nach dem ratschen beim reinstecken, nach den knartschen beim drehen und dem quitschen beim öffnen… da waren noch mehr klänge die auf mich warteten.

danke Käthe! danke fürs an mich denken, danke für die mühe, für die liebevolle gestaltung und verpackung, und danke für die akustische begleitung des abends. sowas kriegst nur du so hin!

100_8014a.JPG

veröffentlicht am 5. Februar 2011 unter music, privat letters

0 Kommentare »

celtic cottage

wieder eine neue ecke kennen- und auf anhieb liebengelernt: celtic cottage.

nicht besonders groß, verwinkelt, jedoch das was ich unter ‘nen echten pub verstehe: live musik, schönes ambiente, holz, getränke-sortiment passend zum irischen ambiente, internationales publikum und personal das weiß wie man in so ein lokal arbeitet.

draußen steht ein beheizten zelt wo man sein nikotinpegel wieder auf gesellschaftfähigen level bringen kann. mit bänke und decken fühlt man sich weniger verstoßen in diese kalte jahreszeit. toll!

drin spielt der ire aaron shirlow mit zwei freunde das was die meute hören will. in lockere, fast kumpelhafte manier, lassen sie das volk folk mehr oder weniger bekannte irishe songs mitsingen. ich kenne nur dirty old town (und da auch nur der refrain) aber ich wippe zumindest den takt mit.

um 23:00uhr ist schluß mit live-mucke. die nachbarn… aber es ist ok für ein kalten donnerstag in februar. nach über 30 jahre existenz, ist das ein annehmbarer kompromiss der beide seiten gut dient. die musik geht weiter, wesentlich leiser und aus der konserve, jedoch nicht weniger irish. paßt!

rumwirbelnd bemerkt man eine äußerst angenehme gestalt die ohne zu stören den gastraum mit flussigkeiten versorgt. Vera ist seit 4 jahren da und sie weiß definitiv was sie tut. an diese stelle wünsche ich mir ein duett mit Andy. diese beiden würden jedes lokal zum erfolg führen, allein durch ihre art. ich merke immer wieder welch ein unterschied es macht, profis zu haben.

wir werden wieder hingehen. nur die murphys lasse ich dann weg und trinke lieber ‘ne guiness. cheers! sláinte!

veröffentlicht am 5. Februar 2011 unter music, flying outside

0 Kommentare »

fazit

nach drei tolle abende die unterschiedlich nicht hätten sein können, hier die beweise!

jedoch gab es gemeinsamkeiten: die location ist die selbe, ich war bei alle drei dabei, und (at last but not least) endeten alle mit den liebevollen worte “bis gleich!”.

on stage: Campaigner, Cat7 und Culture&Shima

100_7775a1.gif

veröffentlicht am 31. Januar 2011 unter music, flying outside

2 Kommentare »

gute aussichten

das jahr fängt ja richtig gut an! gleich 3 highlights innerhalb einer woche im g100:

22.01 - Campaigner (inzwischen fast die einzige sichere möglichkeit, Dee draußen anzutreffen)

26.01 - Cat7 (die langersehnte live performance von Hannes und seine jungs, diesmal mit Pitti am schlagwerk)

29.01 - Culture & Shima (diese band ist ein erlebnis! wers verpaßt, verpaßt wirklich was!)

veröffentlicht am 9. Januar 2011 unter music, flying outside

2 Kommentare »