ich bin dabei

hab heut zu feier des tages gleich zwei sonderbare begegnungen gehabt. selber schuld, klar. ich habs selber verbockt.

die eine war vormittags. war kurz und komisch. weiß gar nicht was ich davon halten soll. einerseits bin ich der meinung daß wir beider damit unzufrieden waren. anderseits, hat es keiner wirklich versucht anders zu gestalten. da war ‘ne menge passiert im vorfeld, auch ‘ne menge die ich gern rückgängig machen würd, wenn ich die chance dazu hätte. mir hat ‘ne menge feingefühl gefehlt (vielleicht hab ich sowas gar nicht, wer weißt) um die geschehenissen nicht so in die eine richtung zu drängen. vielleicht bin ich einfach zu emotional und filterlos, was mich in eine rücksichtlose richtung steuert. es ist immer schwer situationen allein zu analysieren.

die zweite begegnung war nachmittags. war auch komisch. auch da gabs vorfälle die noch nicht ganz aus der welt waren. auch da bin ich nicht schuldfrei. aber der versuch war da, die situation zu ändern. und genauso schnell wie ich mir vorher was zur schuld kommen ließ, wollte ichs jetzt wieder begradigen.

ich weiß daß ich nicht der geduldigster bin. und meine ungeduld steuert mich manchmal, leider. aber genauso wie ichs erkenne, könnt ihr beider versuchen dafür zu sorgen daß ich diese eigenschaft nicht zu oft abrufen muß. ihr kennt mich doch.

um an mir was zu ändern, muß ichs zuerst kennen. danach muß ichs dabei erkennen. erst dann kann ich mechanismen dafür entwickeln um es zu steuern. ich bin dabei.
little Joe

veröffentlicht am 5. September 2007 unter dünnpfiff / thin whistle

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