die ratte

schon sonderbar, was manchmal dabei rauskommt wenn man improvisiert und ‘ne laune nachgeht ohne nachzudenken.

man erwartet nix bestimmtes. ein gutes gefühl ist einfach da und könnte bestätigt werden. nur ein wenig hoffnung reicht um uns in bewegung zu setzen.

aus ein stichwort, der ein leitsatz andeutet, wird ein tor. du weißt nicht was dich drüben erwartet, gehst dennoch durch.

drin ist nebelig, wie mitten in einer wolke…

“entspanne dich! du siehst nur wenn du die augen geschlossen hälst.”

die furcht verschwindet, langsam… du läufst… du weißt nicht wo du bist aber ein wohlwarmes gefühl legt sich wie eine aura um dich herum. du ziehst die schuhe aus und schärfst deine sinne.

ein gedanke läuft dir durch den kopf: was würd ich finden wenn ich jetzt neben mir sehen könnte?

das erste was dir einfällt sind irgendwelche lose cd’s ohne hülle. du schmunzelst. denkst: “schwachsinn!”

dennoch kannst es nicht lassen und streckst die hand… greifst nach dem ersten was du berührst.

du lachst. und ein satzt geht dir ungebremst von den lippen:
“diese ratte…”

du bist zuhause!
little Joe

veröffentlicht am 5. November 2007 unter dünnpfiff / thin whistle

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