auf wohnungssuche im fernen land…

schon nicht so einfach, wie es zu erwarten war. preise die alles übersteigen was ich mir bis dato vorgestellt hatte und der druck im nacken… endlich ein bißchen streß zur abwechselung, in diesem monotonen leben fernab von alte gewohnheiten.

sieht wohl so aus als ob sich mir die platte unausweichlich anbietet. ich mag diese “legebatterien” nicht. nicht daß ich was gegen “gebaut für die ewigkeit” hätte, aber ich hab da meine problemchen damit. ich mag nicht immer wissen worüber sich die nachbarn unterhalten, ich mag sie nicht beim beischlaf lauschen, mich interessiert wenig ob sie spülen und sich die hände waschen nach jedem “geschäft” und ich mag nur meine eigene klingel hören. dann gibts noch die sonderereignissen wovon jeder im umkreis von 3 hauseingänge was hat, wie bohren oder hämmern. ich bin nun mal kein “inoffizieller informant”.

egal. auch jetzt lebe ich und wohne, trotz freier ausgang, auf 8m²-platte. eine tür, ein fenster, eine pritsche und ein stuhl. die weiterführung der metapher erspare ich uns.

das zwischennest hat langsam seine endgestaltung erfahren und paßt erstmal. letzendlich soviel braucht man nicht, zumindest nicht um ein spartanisches leben zu führen. das meiste muß man nicht besitzen. der zugang reicht. nutzen tut man eh nicht immer alles.

sache ist aber daß das was man sucht und sammelt, desöfterem ungenutzt ewigkeiten auf verwertung wartet. ich erinnere mich noch an den ehelichen kampf zu ehezeiten wegen eine neue wohnung. ich hab nachgegeben und wir hatten dann ein bad mit badewanne. gewohnt haben wir dort 5 jahre und das ding ist für den zweck insgesamt keine 10 mal genutzt worden. natürlich war es toll, die schildkröten dort zu lassen solange ich den teich reinigte… immerhin…

und momentan gehts mir genau so mit ganz viele anderen dinge. ich brauch nur eine tasse. wenn ich zwei habe, bleibt immer eine in der spüle und wartet daß ich sie abwasche weil ich eh nur die eine abwasche die ich grad brauche. back to the roots in kleine styl, aber schön.

der rechner läuft und das ist wichtig. wenn schon noch keine reelle kontakte vorhanden sind, sollen zumindest die virtuellen nicht fehlen. man nimmt was man kriegen kann und zeigt sich dankbar. so isses.

und jetzt suche ich weiter. werd eh früh genug die nase davon voll haben, also nutze ich produktiv die zeit bis dahin.

veröffentlicht am 11. Februar 2009 unter diary

Eine Reaktion zu “auf wohnungssuche im fernen land…”

  1. marian

    das mit den dingen beschäftigt mich auch schon länger. da fällt einem irgendwie immer erst beim umziehen auf, wie man sich zugestellt hat. habe letztes jahr darüber im amateur geschrieben.

    abgesehen von so dingen: schön dich zu lesen! halt die ohren steif und so ;)

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