adieu, l’huit
noch ein paar minuten bis der abrechenbarer amtlicher zeitabschnitt vollständig ist.
noch ohne über den blick von weiten zu verfügen, der sowieso erst mitten nächstes jahr da ist, leiste ich mir dennoch eine erste bilanzierung.
war kein einfaches jahr. dennoch weiß ich am ende immer noch wo ich diese ganze kraft investieret hab. nicht immer hab ich das erreicht was ich wollte, wofür ich gekämpft hab. aber leer ging ich auch in den fall nicht aus. jede erfahrung war/ist wertvoll.
die rituale die ich jahrelang an den heutigen abend bedient hab, habe ich dieses jahr sein lassen. dabei beschriftete ich knallkörper und zündete sie an, als zeichen für abgeschlossene themen in meinem leben. damit half ich mir, bestimmte vorhaben präsenter im gedächtnis zu behalten. dieser ritual ist diesmal abgesagt.
die begründung ist sehr einfach und banal: fehlende notwendigkeit. ich brauche es nicht, die welt ist in ordnung. besser als vor einem jahr würd ich nicht unbedingt behaupten, aber definitiv nicht schlechter. und wenn die bleibenden spuren der vergangenen 12 monate zusammengezählt werden, dann war null-acht doch ein wertvolles jahr.
ich hoffe, jeder von euch kann eine zumindest genauso positive bilanz ziehen. und ich hoffe jeder fühlt sich mindestens genauso vom tatendrang angeschubst und guter dinge wie ich, um die nächten 12 kalendermonate zu meistern.
bleibt gesund, vorallem geistig!
little joe embrasse le monde