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Monatsarchiv für Februar 2011

sander van flint

war schon was anderes, gestern im g100. die sander van flint band.

ein frontman (und namensgeber) der sich notengenau harmonien und solos eingeprägt hat, sie aber leider mathematisch und ohne jegliche dynamik spielte. schlagzeug grundsätzlich dabei, egal wie nötig, jedoch aus der konserve. dem bass geschied das selbe wie dem schlagzeug, was mich an meine damalige metronombehafteten klavierstunden erinnerte.

weiter hinten, fast im hintergrund, eine geige die für mein geschmack viel zu kurz kam. leider kommt nicht in jeden titel ein geigenpart vor, und arrangieren scheint da ein frendwort zu sein. schade.

dann an den tasten der einziger highlight. flinke finger, dynamik, flow. dies hat aber nicht für mehr gereicht als mich zwischendurch doch staunend hinschauen zu lassen. gerettet hat die klavierdame die mucke nicht.

klar ist es schwierig, als trio alles zu machen. aber one-man-bands schaffen es auch, auf samples zu verzichten und eine gute leistung abzuliefern. zu dritt und mit insgesamt 8 (acht!!!) live-spielbare instrumente dabei, hätt ich echt mehr erwartet.

résuméé: samples haben live nix zu suchen. midis sind gezielt zu verwenden und nicht um dem keyboard den trompetensolo zu überlassen. musik ist mehr als die richtigen noten nach metronom zu widergeben. und (at last but not least) da wäre noch die bühnenpräsenz, aber macht mal den rest zuerst!

hier das foto

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veröffentlicht am 26. Februar 2011 unter music, flying outside

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tiramisu à la kurz-vor-zwölf

rechts im bild ist der eierschnee.

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veröffentlicht am 19. Februar 2011 unter cook-lab

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steffi ringel & the big beat boys

geile mucke, geiler abend! und ich will ein plakat haben!!!

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veröffentlicht am 14. Februar 2011 unter music, flying outside

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erziehungszeit

wer erzieht meine kinder wenn ich nicht da bin? wer ist das? wie macht er das? macht er das wirklich?

gerade hatte ich einblich in den gedanken eines profis - vulgo bezeichnung: “erzieher”.

als erstes fällt auf daß er von dem was er da macht nicht leben kann. dann daß ich mit dem was er da macht genauso wenig leben kann.

statt den kindern seine aufmerksamkeit zu widmen, sich mit deren belangen zu befassen… passt er auf sie auf. wie jetzt??? nur aufpassen???

nein. nicht nur. manchmal hat er auch die zeit dafür. leider entweder nur thematisch (im unterricht) oder in den workshopzeiten (nicht viel anders als im unterricht) schafft er es, zwei sätze mit ein der kleinen zu wechseln. und dann bleibt noch die zeit nach feierabend, den er noch dranhängen kann. dann ist er nicht mehr mit wichtigere aufgaben belastet beschäftigt, also kann seine freizeit dafür opfern einsetzen.

die ihm übertragene verantwortungen sind sehr breitgefächert. als erstes kommt das körperliche wohl der kinder. damit ist er stetig bemüht, konflikte zu lösen, handgreiflichkeiten zu unterbinden, das tragen von wetterangemessene kleidung durchzusetzen, das kindergemäße lebhafte toben in gefahrenzonen zu unterbinden, usw. auch das tischdecken zum kaffee samt aufräumen hinterher unterliegen seine verantwortung.

danach kommt die einrichtung. natürlich auch ganz wichtig. hat schließlich alles ganz viel geld gekostet.

dann kommt das was “man (nicht) darf” den er durchzusetzen hat. glücklicherweise ist er nur dafür da, die ganze regelungen durchzusetzen. schlimmer wäre es wenn er über deren sinn nachdenken mußte.

aber letzendlich das was mich am meisten überrascht hat war sein zeitkontingent. krass, oder???

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veröffentlicht am 12. Februar 2011 unter dünnpfiff / thin whistle

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töne ausm weißen blechkasten

ist schon toll, diese pralinenkastenähnliche haltung, jeden tag aufs neue, beim drehen an dieses stückchen glänzendem metal mit ‘nen loch. und noch schöner wirds wenn im blechkasten nicht nur die genauso weiße und öde innegestaltung wie am vortag zu betrachten ist.

so ging es mir gestern. nach dem klimpern auf der suche nach dem richtigen blechteil, nach dem ratschen beim reinstecken, nach den knartschen beim drehen und dem quitschen beim öffnen… da waren noch mehr klänge die auf mich warteten.

danke Käthe! danke fürs an mich denken, danke für die mühe, für die liebevolle gestaltung und verpackung, und danke für die akustische begleitung des abends. sowas kriegst nur du so hin!

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veröffentlicht am 5. Februar 2011 unter music, privat letters

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celtic cottage

wieder eine neue ecke kennen- und auf anhieb liebengelernt: celtic cottage.

nicht besonders groß, verwinkelt, jedoch das was ich unter ‘nen echten pub verstehe: live musik, schönes ambiente, holz, getränke-sortiment passend zum irischen ambiente, internationales publikum und personal das weiß wie man in so ein lokal arbeitet.

draußen steht ein beheizten zelt wo man sein nikotinpegel wieder auf gesellschaftfähigen level bringen kann. mit bänke und decken fühlt man sich weniger verstoßen in diese kalte jahreszeit. toll!

drin spielt der ire aaron shirlow mit zwei freunde das was die meute hören will. in lockere, fast kumpelhafte manier, lassen sie das volk folk mehr oder weniger bekannte irishe songs mitsingen. ich kenne nur dirty old town (und da auch nur der refrain) aber ich wippe zumindest den takt mit.

um 23:00uhr ist schluß mit live-mucke. die nachbarn… aber es ist ok für ein kalten donnerstag in februar. nach über 30 jahre existenz, ist das ein annehmbarer kompromiss der beide seiten gut dient. die musik geht weiter, wesentlich leiser und aus der konserve, jedoch nicht weniger irish. paßt!

rumwirbelnd bemerkt man eine äußerst angenehme gestalt die ohne zu stören den gastraum mit flussigkeiten versorgt. Vera ist seit 4 jahren da und sie weiß definitiv was sie tut. an diese stelle wünsche ich mir ein duett mit Andy. diese beiden würden jedes lokal zum erfolg führen, allein durch ihre art. ich merke immer wieder welch ein unterschied es macht, profis zu haben.

wir werden wieder hingehen. nur die murphys lasse ich dann weg und trinke lieber ‘ne guiness. cheers! sláinte!

veröffentlicht am 5. Februar 2011 unter music, flying outside

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