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karine champagne
es ist sehr schwer, sie einzuordnen. noch schwerer, sie zu beschreiben. es war ein leichtgängigen, kurzweiligen, tollen abend im zimmer 16.
karine champagne bedeutet eigene titeln, eigene arrangements, und ganz viel liebe zur musik. charmant, sehr charmant, mal französisch mal deutsch, mal zum mitwippen mal zum träumen, zum hinhören. ein spaziergang durch die kleinen virtuellen häppchen ihrer repertoire lohnt sich und macht hunger auf die live-auftritte.
ich fand sie toll und werd sie bei der nächste möglichkeit wieder sehen.
little joe goes facebook
i’m not a big friend of these social networks ’cause of the way they handle with privacy. but like someone else that doesn’t need to hide, i’m there. i use it to not to fill my homepage with lots of fotos i take. have a look and leave a like ![]()
World Press Photo 11
gestern - bahnhofspassagen in potsdam
blöd nur daß kinder nicht immer lesen können, jedoch dafür locker durch geputzte glasscheiben sehen können. das kann man aber offensichtlich nicht wissen.
erwähnenswert ist hier daß es ein spielzeugladen und ein kino im umkreis von 20 (kinder)schritte gibt.
money
What’s money? A man is a success if he gets up in the morning and gets to bed at nignt, and in between he does what he wants to do.
Bob Dylan
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the feeling
I’ve learned that people will forget what you said, people will forget what you did, but people will never forget how you made them feel.
Maya Angelou
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es schaukelt!
hab gestern eine der besonderheiten vom john-barnett entdeckt. klar, weiß man daß ein schiff im wasser steht, aber das sanfte schaukeln zu spüren war schon ein erlebnis.
witzig war für mich, mich dabei selber zu beobachten. zuerst das staunen weil irgendwas seltsames passiert. mein erster gedanke war daß ich grad ‘nen schwindelanfall kriege. mir ging es aber gut. dann erinnerte ich mich daran daß ich nicht in irgendeine gaststätte sitze, sondern “mitten” in den tiefen see.
ja, auch ein vertäutes schiff am kai kriegt den seichten wellengang der vorbeifahrenden schiffe mit. durch die große maße nicht dolle, jedoch spürbar.
es schaukelt nicht lange. kurz nach dem man es eingeordnet hat ist auch schon wieder vorbei.
schön, wenn sich die umgebung so dermaßen ins zeug legt daß man sie wahrnehmen muß.
von seeseite, nachmittags. die sonne ist grad ungültig. aber wenn sie nächstes jahr wieder eingeführt wird, da zeig ich ihr aufm oberdeck, als begrüßung, mein nackter bauch!
heiliger musikunterricht
ich komme grad ausm g100 und bin glücklich! holler & wendel sind ein erlebnis. ich mag leute die sich nicht auf ihr talent oder ihre diplome ausruhen, die sich nicht auf die treppchen von dem was sie erreicht haben hinsetzen und nur noch von alten zeiten erzählen. wer was kann, soll es zeigen.
klar, haben sie talent. klar, haben sie es gelernt. aber sie haben sich trotzdem gründlich vorbereitet und arbeiten hart vorm publikum. und das merkt man! beim hinschauen sieht man daß alles live ist und von nur zwei menschen gemacht wird. scheiß auf manitas-de-plata und bono-vox! diese beiden sind mindestens genauso gut und arbeiten ohne netz!
als ich ging sangen sie “you can check in any time you like…” was meine haltung dieser band gegenüber 1:1 spiegelt.
nach so ‘n gelungenen abend, bleibt mir nur noch eins: mich zu bedanken! also… danke Elke Holler (ladies first, as usual) und danke Thomas Wendel für die beglückende töne, danke Björn für das engagieren von diese wahnsinnsmusiker, danke rock ‘n roll-Andy für das “home-feeling”, und danke Micha für die tolle gesellschaft.
john barnett
quite strange to learn a bit of history after going out for drawing…
cold outside, near the water… the sun doesn’t heat me… i walk the planks down, open the heavy iron door… it’s warm inside.
i sit, order a coffee… clean my glasses and take my drawing material. a A6 note-book and a 6b graphite pencil.
my ears get a soft sound. fado. lisbon-fado. it’s that long ago that i don’t even recognize who sings. but i understand the lyrics. i start to draw.
i was on the john barnett. an excellent place to eat - the chef is the owner, and he knows how to do it. a wounderfull place to sit and have peace. a ship in the middle of potsdam.
i took the cheese-cake. the ones who know me are not surprised. then i took the gänsebrust mit rotkohl und klöße. and i did nothing wrong. great food, little price and sometimes even live-music.
you’ll find me in this historical place the next times for sure!
wozu warten wenns schneller geht?
daß ich den celtic-cottage liebe, hab ich hier desöfterem erwähnt. ich mag gelassene leute, aufmerksames und gutgelauntes personal (hallo Vera!), eine karte wo auch was essbares drinsteht, und gute live-musik. da bin ich richtig!
und es war gestern wieder ein erlebnis. akustische klänge, sauber arrangierte titeln, musikalisches können auf höchstem niveau. ich bin von holler und wendel immer wieder genauso begeistert wie beim erstem mal. tolle musiker! ich oute mich immer wieder gern als fan.
am 2. sehe ich sie wieder, im g100. aber es hat mich total gefreut, sie nochmal vorher sehen zu können. es hat sich also gelohnt, nicht zu warten!
fehler
konfuzius sagte: Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.
na, weihnachtserfinder… klingelts bei dir???
ja, ich wünsch mir was: daß diese heuchleriche veranstaltung (samt von geistigen armut geprägte nebenerscheinungen) endlich abgeschafft wird! und ostern am besten gleich mit, wenn du schon dabei bist.
ich brauch keine amtliche termine um jemand der mir nahsteht eine freude zu machen. ich brauch niemanden was gekauftes zu schenken weil ich meine nahstehenden eh wertvolleres gebe. ich trinke kein glühwein, auch in dezember nicht. ich bin stolzer besitzer von ganze 500g zimt, wo ich dranschnüffeln kann falls mir danach ist!!!
das geläute geht mir aufm kranz. vom gestank wird mir übel. das geblinke macht mich agressiv. ich fühle mich belästigt!!!
…und dieses jahr wird wieder jeder das tun was er jedes jahr tut: an die jenigen zu denken die es nicht nötig haben. am meisten, klar, an sich selbst. tja…
denk jemand grad am energiehaushalt? da ging neulich ein reaktor flöten, aber naja… dann war was mitm weltfrieden, aber auch zu weit weg… die armen gänse aus der farm, auch weit weg, da kann man nix machen. armut haben wir hier auch nicht…
draußen geht die welt zugründe, vor unsere tür, aber wir haben doppelverglaste fenster.
ja, ja… die hoffnung stirbt zuletzt… ja… aber sie stirbt. meine jedenfalls.